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Text File  |  1994-12-30  |  10KB  |  217 lines

  1. Modulare (serielle) Gerätetreiber
  2. =================================
  3.  
  4. Achtung! Am 1994-12-30 habe ich eine wesentliche Änderung vorgenommen. Es
  5. funktionieren nur DRVIN und Treiber zusammen, die entweder alle vor dem
  6. 1994-12-30 oder ab diesem Datum erstellt wurden.
  7.  
  8. Dieses Paket enthält serielle Treiber. Für jede Schnittstelle oder jeden
  9. Schnittstellenbaustein exisitiert ein eigener Treiber. So hat der Nutzer
  10. die Arbeit mit der Auswahl der passenden Treiber, aber auch den Vorteil,
  11. nur die Treiber laden zu müssen, die er braucht. Da ich einen sauberen
  12. modularen Aufbau verwenden wollte, muß vor den eigentlichen Treibern ein
  13. Programm (DRVIN.PRG) geladen werden, das das Betriebssystem (TOS, Mag!X,
  14. MiNT) um die jeweils fehlenden Funktionen zur Treiberinstallation ergänzt.
  15.  
  16.  
  17. Reihenfolge
  18. -----------
  19. DRVIN.PRG muß vor den Treibern geladen werden. Am Besten ist DRVIN
  20. zusammen mit den Treibern im \AUTO\-Ordner untergebracht. Dort sollte es
  21. aus Geschwindigkeitsgründen möglichst weit hinten (vor den Treibern)
  22. stehen. DRVIN und die Treiber müssen andererseits vor eventuell im \AUTO\
  23. installierten Programmen stehen, die die Treiber nutzen wollen. DRVIN.PRG
  24. wird in DRVIN.TXT näher beschrieben. Die einzelnen Treiber sind
  25. entsprechend der Schnittstellenbausteine oder -namen benannt und in den
  26. *.TXT-Files mit ähnlichem Namen beschrieben.
  27.  
  28. Mit einem TOS ab Version 2.0 oder einer entsprechenden Shell kann die
  29. Reihenfolge im \AUTO\ einfach ermittelt werden, indem man die Ausgabe der
  30. Verzeichnisse "unsortiert" erfolgen läßt. Bei älteren TOS-Versionen
  31. kopiert man zuerst alle Programme aus \AUTO\ in ein anderes Verzeichnis,
  32. so daß \AUTO\ leer ist, und kopiert die Programme dann in der gewünschten
  33. Reihenfolge wieder nach \AUTO\ zurück.
  34.  
  35. DRVIN sollte nach folgenden Programmen gestartet werden, falls man diese
  36. verwendet, da andernfalls Probleme auftreten können:
  37. - Overscan-Treiber (falls TOS1.4-Fix dort eingeschaltet)
  38. - FPATCH2.PRG auf Falcon (FPATCH1.PRG sollte man ohnehin nicht nutzen)
  39.  
  40.  
  41. Konfiguration
  42. -------------
  43. Die Auswahl der Treiber durch den Nutzer erlaubt schon eine gewisse
  44. Anpassung an das eigene System. Eine individuellere Einstellung der
  45. einzelnen Treiber ist wegen der Vielfalt der Hardware(umbauten), aber auch
  46. wegen unschöner/unsauberer Software, oft erforderlich. Diese Einstellungen
  47. werden direkt in den Treibern gespeichert. Zusätzlich enthält der Treiber
  48. zu jedem Einstellungspunkt eine kurze Erklärung. Wenn man ausführlichere
  49. Informationen braucht, sind diese oft im *.TXT zum Treiber enthalten.
  50.  
  51. Die Konfiguration erfolgt durch das beiliegende Programm SETTER.TTP, das
  52. in SETTER.TXT näher beschrieben ist. Ab TOS1.04 ist die Bedienung von
  53. SETTER einfach: Man nimmt das zu konfigurierende Programm mit der Maus und
  54. zieht es auf SETTER.TTP. SETTER wird gestartet, lädt das Programm und wird
  55. entweder melden, daß es nicht konfigurierbar ist, oder den
  56. Konfigurationsdialog beginnen. Bei alten TOS-Versionen wird SETTER durch
  57. Doppelklick gestartet und in der erscheinenden Dialogbox der Name und Pfad
  58. des zu konfigurierenden Programms angegeben.
  59.  
  60.  
  61. HSMODEM1 (-Kompatibilität)
  62. --------------------------
  63. Diese Treiber ersetzen HSMODEM1. Die BIOS-Funktionsaufrufe für MODEM1 sind
  64. wegen der Unterstützung mehrerer Schnittstellen ein ganz klein wenig
  65. langsamer als bei HSMODEM1. Wer ausschließlich ein altes Programm zusammen
  66. mit der letzten Version (HSMOD105.LZH) von HSMODEM1 benutzt, braucht nicht
  67. auf diese Treiber "upzudaten".
  68.  
  69. Wenn MFP.PRG als einziger oder als letzter Treiber geladen wird, sollten
  70. alle Programme, die mit den HSMODEM1-Versionen gelaufen sind, auch mit
  71. MFP.PRG funktionieren.
  72.  
  73.  
  74. Kurzanleitung
  75. -------------
  76. Dieser Abschnitt soll die Installation unter TOS und Mag!X möglichst kurz
  77. und einigermaßen verständlich beschreiben. Er sollte als Programm
  78. betrachtet und von vorn nach hinten "abgearbeitet" werden.
  79.  
  80. Sie haben in einem Programm, das Sie benutzen wollen, den Hinweis
  81. gefunden, daß diese Treiber benötigt werden oder Vorteile bringen. Sie
  82. haben irgendeinen anderen Grund für die Installation dieser Treiber. Wenn
  83. Sie keinen Grund zur Installation haben, dann sollten Sie die Texte
  84. "aktionslos" lesen.
  85.  
  86. Falls Sie ein Programm im \AUTO\-Ordner haben, das die seriellen
  87. Schnittstellen benutzt, kopieren sie es aus dem \AUTO\ heraus.
  88.  
  89. Entfernen Sie installierte Patchprogramme für die seriellen
  90. Schnittstellen, wie z.B. RS232ENC, TURBOCTS, SERIALFX, aus dem \AUTO\.
  91.  
  92. Wählen Sie die Treiber aus diesem Paket, die Sie brauchen. Folgende
  93. Stichpunkte sollen Ihnen helfen:
  94.  
  95. Grundausstattung:
  96. für ST, STE, MegaST: MFP.PRG
  97. für MegaSTE:         MFP.PRG, SCC.PRG
  98. für TT:              MFP.PRG, SCC.PRG, MFP_TT.PRG
  99. für Falcon:          SCC.PRG
  100.  
  101. Zusätzliche oder erweiterte Ausstattungen:
  102.  Wenn Sie Ihren MegaSTE, TT oder Falcon mit einem Am85C230A oder Z85230
  103. anstelle des originalen 85C30 ausgestattet haben, können Sie anstelle des
  104. SCC.PRG das ESCC.PRG verwenden. Im Lieferzustand enthalten diese Computer
  105. nur einen SCC, also dann auch nur das SCC.PRG verwenden!
  106.  Wenn Sie bei Ihrem Falcon die im Originalzustand nicht vorhandene
  107. MFP-Schnittstelle (MODEM1) herausgeführt haben, können Sie dafür
  108. zusätzlich das MFP_FALC.PRG auswählen.
  109.  Wer ST_ESCC in seinem ST, STE oder MegaST installiert hat, benutzt dafür
  110. zusätzlich das ST_ESCC.PRG.
  111.  Wer sonstige Schnittstellenumbauten hat, möge die Texte lesen und sich
  112. dann eventuell an mich wenden.
  113.  
  114. Die ausgewählten Treiber werden mit SETTER.TTP konfiguriert, siehe oben
  115. unter "Konfiguration". Dazu müssen Sie die gestellten Fragen beantworten
  116. und Entscheidungen treffen. Oft ist die Standardeinstellung verwendbar.
  117. Falls Sie zusätzliche Informationen brauchen, finden Sie diese in den
  118. *.TXT-Files, die so ähnlich wie die Treiber heißen, z.B. in MFP.TXT für
  119. das MFP_FALC.PRG.
  120.  
  121. Sie kopieren DRVIN.PRG in den \AUTO\-Ordner. Sie kopieren die ausgewählten
  122. und konfigurierten Treiber hinterher. Die Reihenfolge der Treiber ist
  123. unwesentlich. (In der Hoffnung, daß die Nutzerprogramme modern und
  124. fehlerfrei sind. Ansonsten trifft diese Aussage nicht zu.)
  125.  
  126. Damit ist die Installation abgeschlossen. Booten Sie den Computer neu und
  127. probieren sie die Treiber aus. Wenn es einigermaßen funktioniert, kopieren
  128. Sie das die seriellen Schnittstellen nutzende Programm, das Sie am Anfang
  129. entfernt haben wieder in \AUTO\.
  130.  
  131.  
  132. Copyright
  133. ---------
  134. Dieses Treiberpaket darf unter folgenden Voraussetzungen frei kopiert
  135. werden:
  136. - Die Anleitung(en) und Treiber werden unverändert kopiert.
  137. - Die Kopien sind kostenlos, oder auf dem üblichen Preisniveau einer
  138. PD-Disk.
  139. - Das Beilegen zu PD- und Sharewareprodukten ist generell gestattet.
  140. - Das Beilegen zu kommerziellen Produkten ist gestattet. Der Vertreiber
  141. oder Programmierer muß mich aber darüber informieren (Email genügt).
  142. - Ich bitte darum, nur in Ausnahmefällen einzelne Dateien zu kopieren, da
  143. der Erstnutzer mit unvollständigen Paketen wenig anfangen kann.
  144.  
  145. Übersetzungen der Texte in andere Sprachen sind ausdrücklich erwünscht.
  146. Das deutsche Original muß aber weiterhin beiliegen.
  147.  
  148. Wer Dateien hinzufügen will, muß diese eindeutig als seine Zugabe
  149. kennzeichnen.
  150.  
  151. Ich bin an einer Fehlerfreiheit dieser Software interessiert. Deshalb habe
  152. ich sie im Rahmen meiner Möglichkeiten gründlich getestet. Sollten Fehler
  153. auftreten, bitte möglichst genaue Beschreibung an meine Email- oder
  154. Postadresse schicken. Ich kann nur Fehler beseitigen, die ich anhand der
  155. Beschreibung entweder reproduzieren kann oder bereits finde.
  156.  
  157. Ich hafte nicht für irgendwelche Auswirkungen oder Nichtwirkungen, gleich
  158. welcher Art, die der Einsatz oder Nichteinsatz von Teilen dieses Paketes
  159. oder des kompletten Paketes hat.
  160.  
  161. Produktnamen und Warenzeichen werden ohne Gewährleistung einer freien
  162. Verwendbarkeit benutzt.
  163.  
  164. Diese Treiber und Dokumentationen sind alle in meiner Freizeit entstanden.
  165. Es gibt keine Firma (mancheiner denkt jetzt sicher an die mit dem zwei A
  166. im Namen), die mich hierfür bezahlt. Unterstützt werden meine Aktivitäten
  167. von den Programmierern, die diese Treiber verwenden, und von den Usern,
  168. die mir (möglichst gute) Fe